Mittwoch, 22. Februar 2017

La Fiesta Catrina Kleid - eine Hommage an Frida Kahlo

Noch ist es kalt draußen. Zwar blinzelt die Sonne hin und wieder zwischen den Wolken durch und die Tage werden wieder länger. Bis es wieder richtig Sommer wird dauert es noch ein bisschen. Solange bleibt nur der Gedanke an wärmere Tage. Immer mal wieder erwische ich mich dabei, dass meine Gedanken zum letzten Urlaub in Mexiko und den sommerlichen genähten Werken flüchten. Eines davon war das La Fiesta Catrina - Kleid. Ein paar Details konntet ihr ja schon hier und hier erahnen.








Es war definitiv eines der schönsten Nähprojekte diesen Winter, da einfach der Stoff beim Nähen schon pure Urlaubfreude verbreitet hat. Und außerdem kam mein Lieblingsmaterial Spitze wieder zum Einsatz. Diesmal in einer etwas anderen Technik, die ich noch nicht auf dem Blog gezeigt habe.

Die Bilder sind in Mahahual entstanden. Ehrlich gesagt, der Ort kommt bei vielen Backpackern und Anti-Pauschalurlaubern nicht gut weg. Mindestens zweimal die Woche fallen Horden von Touristen ein, die rießige Kreuzfahrtschiffe am Dock abladen und am Abend wieder einsammeln. Glücklicherweise ist nicht alles der schönen Gegend belagert und wir haben eine absolut traumhafte Ecke für uns gefunden. Wir haben die mühsigen 10km Richtung Süden auf uns genommen und einen idyllischen Abschnitt abseits der Massen in einem kleinen Eco-Ressort gefunden. Ihr werdet lachen, 10km klingt nach gar nichts, aber die Menge der Schlaglöcher machts am Ende aus.

Wir haben jedes mal eine halbe Stunde gebraucht mit dem Auto und waren am Ende jedes mal so durchgeschüttelt, dass wir uns zur Entspannung erstmal eine Chelada oder einen frisch gepressten Ananas Saft am Strand gegönnt haben. Das Leben ist manchmal wirklich hart! Es war traumhaft schön und wir wollten am liebsten noch ewig dort bleiben.


Die Verarbeitung 





Beim Schnittmuster habe ich auf einen meiner bewährten Standard-Schnitte zurückgegriffen und die Rockvariante abgeändert. Die genaue Vorgehensweise könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen. Die Besonderheit ist die aus Spitze gearbeitete Rückenpartie mit Abnäher.

Solltet ihr euch jetzt auf die Suche nach den Abnähern machen, muss ich euch leider vertrösten. Sie wurden perfekt versteckt und sind nur noch bei sehr genauem Hinsehen zu erkennen. Ich selbst muss immer erst noch einmal suchen oder von innen nachsehen. Wie das funktioniert? Man verwendet die Appliqué-Technik. Dort wo der Abnäher platziert werden soll, schneidet man entlang des Spitzenmusters auf. Also statt mitten durch die Blüte außen herum. Anschließend wird der Abnäherinhalt zugelegt und entlang des Musters mit der Hand wieder festgenäht. Schon ist er verschwunden.

Die gleiche Technik kann man auch für Saumabschlüsse und Ausschnittkanten verwenden. Für den Halsausschnitt habe ich mir ein schönes Muster aus der Bogenkante des Spitzenstoffes ausgeschnitten und passend auf den Ausschnitt gelegt, appliziert und die restliche Spitze herausgetrennt. Den Vergleich zur "normalen" Verarbeitung könnt ihr ganz gut an den Armausschnittkanten erkennen.

Hier habe ich auf die Appliqué-Technik verzichtet und eine gerade Kante bevorzugt. Allerdings kann man Spitze nicht einfach abschneiden und einschlagen, wie bei einem normalen Stoff. Also kann man schon - mit etwas Geduld, aber man würde einen dicken breiten Streifen rund um das Armloch sehen. Und jede Schneiderin kennt das... das Auge bleibt richtig darauf kleben.
Um ungewollte Aufmerksamkeit an der falschen Stelle zu vermeiden, habe ich deshalb die Kanten mit einem hautfarbenen Schrägband eingefasst und mit wenigen Handstichen innen befestigt.

Das war auch beim seitlichen Reißverschluss nötig auf der Seite der Spitze. Dieses mal habe ich mich gegen die Nahtverdeckte Variante entschieden. Stattdessen ist er gut versteckt unter einem Übertritt.




 



Bald wird es auch ein Video geben, in dem ich euch zeige, wie ihr gemusterte Stoffe perfekt, ohne eine einzige Stecknadel und ohne die Nerven zu verlieren zusammen nähen könnt. Natürlich mit exaktem Mustermatch!

Bis dahin.. Lieben Gruß,

* Julia


Verlinkt bei MeMadeMittwoch.

Montag, 6. Februar 2017

Nähen 2.0 - Neue Stoffe, neue Schnitte und andere Herausforderungen

Das neue Nähjahr ist schon wieder etwas über einen Monat alt und ich bin schon völlig in neuen Projekten abgetaucht. Wollt ihr wissen, was ich mir dieses Jahr vorgenommen habe? Dann sollet ihr auf jeden Fall dran bleiben. Ich werde meine Nähkomfortzone verlassen.


Nähgarne in meinen Lieblingsfarben



Für dieses Jahr habe ich mir ganz neue Materialen ausgesucht und auch schnitttechnisch möchte ich mich weiterentwickeln. Meine Pläne werden mich sicherlich an die ein oder andere Grenze treiben. Aber genau das macht mir Spaß, neues Ausprobieren und danach immer ein Stück besser zu sein. Dann ist kein Ziel zu hoch.


Herausforderung Nr. 1 - Membran & Laminate


Der Ursprung kommt aus einer weiteren Leidenschaft - der ein oder andere Instagram-Insider hat vielleicht schon eine Idee. Skifahren!
Ich liebe es im Winter in den Bergen unterwegs zu sein und die Pisten runter zu saußen. Die letzten Wochenenden stand ich deshalb auch lieber auf den Brettern unterwegs als am Gaspedal der Nähmaschine. Warum nicht zwei Hobbies verbinden und die nächste Skiklamotte einfach selber nähen?


Skiklamotten - selber nähen? Geht!


Mittlerweile ist es relativ leicht an die ganzen Zutaten zu gelagen und es gibt einige Mutige, die bereits Gore-Tex Jacken oder Outdoor-Hosen selbst genäht haben. Das heißt es muss also zu schaffen sein. Vor allem, wenn man durch so manche Foren liest, scheinen es wohl oft Männer zu sein. Sie sagen sich, wenn die Jacke 800€ kostet, kauf ich mir lieber ne Nähmaschine für 200€ und das Material und näh mir das selbst?! Schräg!

Naja gut, ich bin auch so. :D

Ich habe auf jeden Fall das Ganze Internet nach allen Nähtipps für Gore-Tex und Co. abgegrast und ich sage euch: Kleben statt Nähen wird hier das neue Motto. Lasst euch überraschen!


Nächster Schritt - Active Wear


Eigentlich ist es die logische Konsequenz aus der ersten Herausforderung. Irgendwas muss man ja immer als Funktionsschicht beim Skifahren anziehen und da gibt es vieeeel zu kaufen. Aber langweilig in schwarz, weiß und sonstigen schnöden uni-Farben.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund: meine geliebte Overlock vereinsamt etwas. Da mich Jersey bisher immer gelangweilt hat, hab ich etwas neues entdeckt - Lycra!


Lycra Stoffe für Funktionskleidung


Ich hab mir schonmal ein paar Stoffproben bestellt. Da hüpft auch die Overlock vor Freude und ich kann die ganze Stichpalette ausprobieren. Fehlt nur noch ein passendes Bausgarn und ich kann die passende Ski- bzw. Sportunterwäasche nähen, falls es bis dahin schon Sommer sein sollte.


Die Kür - Draping der Meisterklasse


Vor einiger Zeit habe ich mir bereits die Technik der Schnittkonstruktion angeeignet. Obwohl ich es am Anfang schwierig fand brauchbare Resultate zu erzielen, hat es mich nie losgelassen. Für den Durchbruch und auch gleichzeitig einige Lichtblicke mehr hat dann der Draping & Moulage Kurs gebracht, den ich letztes Jahr an der ESMOD in Berlin besucht habe.


Die neuen Lieblingsbücher zum Nähen: Pattern Magic


Mit dem Drapieren eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten bei der Schnitterstellung. Eine absolute Meisterin darin ist Tomoko Nakamich. Sie unterrichtet am Bunka Fashion College in Japan und ist die Autorin der berühmten Bücherreihe "Pattern Magic"*.


Pattern Magic - Draping in der Meisterklasse


Ist das nicht abgefahren?! Das muss ich ausprobieren.

Mit was forderst du dich dieses Jahr nähtechnisch heraus?

Liebe Grüße,

* Julia

Verlinkt mit Zwergstücke.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Wie du Zeit sparen kannst bei der Schnittanpassung: In 5 Schritten zum Kellerfalten-Kleid

Spätestens seit der letzten Staffel "Geschickt eingefädelt" und Guido Maria Kretschmers Nähtutorial sind die Kellerfalten jeder Hobbyschneiderin ein Begriff. Die Kandidaten waren aufgefordert ein Faltenkleid zu nähen und die Ergebnisse waren einfach traumhaft. Ein Rockteil mit Kellerfalten eignet sich perfekt um Muster mit einem Rapport bzw. einer Bordüre zu verarbeiten, denn die Saumlinie bleibt immer gerade. Und das Beste ist, man braucht noch nicht mal ein Schnittmuster. Wie das funktioniert könnt ihr in der Anleitung im zweiten Teil des Posts nachlesen.


In meinem letzten Blogpost habe ich einige Inspirationen für ein Sommerkleid für meinen Mexikourlaub gepostet. Nachdem Svea von Pulsenote mir bei meinem letzten Blogpost einen guten Tipp gegeben hat für ein Kleid mit Prints.. nämlich Kleider im 50s Stil (wie Burdastyle 104 05/2014) stand auf jeden Fall fest, dass es schnittmustertechnisch in diese Richtung gehen würde.

Um Zeit zu sparen habe ich ein bestehendes Schnittmuster von einem gut sitzenden Etuikleid abgewandelt (den Schnitt habe ich zum Beispiel bereits für das Dolce&Gabbana Kleid oder das Chanel Kleid verwendet). Diese Methode kann ich euch nur empfehlen. Das Etuikleid ist eines meiner bestgehüteten Schnittmuster überhaupt ;-)
Falls ihr wie ich aus einem Oberteil mit Ärmeln ein ärmelloses Schnittteil erstellen möchtet, solltet ihr den Sitz des Armlochs noch einmal überprüfen. Für einen bequemen Ärmelsitz ist im Schnitt in der Regel Mehrweite enthalten. Diese wird für die ärmellose Variante wieder entfernt, indem ca. 1-1,5cm von der Seitennaht zur Taille auslaufend an Vorder- und Rückenteil entfernt werden.



Das Oberteil erhält noch eine weitere Anpassung. Denn ich habe einen wahnsinnig schönen Spitzenstoff entdeckt, an dem ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Das Rückenteil ist komplett aus Spitze und vorne der Teil oberhalb der Brust.




Bei Dawanda habe ich diesen tollen "Frida la Catrina" Stoff aus der Folklorico Kollektion von Alexander Henry gefunden. (Leider ist er momentan ausverkauft, hier* gibts aber jede Menge traumhafte Alexander Henry Stoffe) Die Stoffhälfte mit den Mustern und Catrinamotiven bietet sich perfekt als Rockteil an. Der restliche Teil mit den einzelnen Blüten auf dem blauen, fast schon lilanen Stoff bietet sich für das Oberteil des Kleids an.

Fehlt nur noch der letzte Teil des Schnittmusters: der Rock!


Anleitung: Rock mit Kellerfalten ohne Schnittmuster nähen


Für ein solchen Rock benötigst du ein rechteckiges Stoffstück und einen Markierstift oder Schneiderkreide.


1. Schritt: den Taillenumfang abmessen

Diesen misst du entweder direkt am Körper, wenn du nur einen Rock nähen möchtest. Oder am Schnittmuster, falls du den Rock wie ich an einem Kleid ansetzen möchtest.


2. Schritt: Länge und Saumumfang des Rockteils bestimmen

Erst teilst du den Taillenumfang durch die gewünschte Anzahl der Falten um die Breite der Falten zu bestimmen. Dann teilst du ebenfalls die Differenz aus Saum- und Taillenumfang durch die Faltenanzahl, damit du weißt welchen Betrag du in die Falten legen musst.

Taillenumfang / Anzahl der Falten = Faltenbreite

(Saumumfang - Taillenumfang) / Anzahl der Falten = Tiefe der Kellerfalte

Je nachdem wieviel Stoff du verarbeiten möchtet, kann es sein, dass du ein bisschen probieren mustt, bis du die optimale Aufteilung für die Kellerfalten gefunden hast.
Bei der Rocklänge habe ich mich für Knielang entschieden. Der Umfang war bei mir durch das Muster vorgeben. Ein Rapport beträgt bei meinem Stoff ca. 61cm, also hatte ich die Wahl zwischen ca. 120cm oder ca. 180cm Umfang. Ich habe mich schließlich für letzteres entschieden, da ich die etwas ausgestelltere Rockvariante für dieses Kleid schöner finde. Und irgendwie ist es mir auch sehr schwer gefallen über einen halben Meter dieses tollen Musters unverarbeitet zu lassen.

Beispiel: Taillenumfang 72 cm / 8 Falten = 9 cm Faltenbreite

(Saumumfang 180 cm  - Taillenumfang 72 cm) / 8 Falten = 13,5 cm Tiefe der Kellerfalte


3. Schritt: Falten anzeichnen

Beginne beim Anzeichnen mit einer halben Kellerfalte (x/2). Zeichne dann Abwechselnd Faltenbreite (o) und Kellerfalten (x) an bis du nur noch eine halbe Kellerfalte übrig hast. So verschwindet die hintere Mitte in einer Falte.

In diesem Beispiel: Halbe Kellerfalte 6,8 cm // 9 cm Faltenbreite // 13,5 cm Kellerfalte // 9 cm // 13,5 cm ... // 6,8 cm


4. Schritt: Falten legen und steppen

Die Markierungen werden nun aufeinander gelegt und ca. 2 cm lang absteppen. Das Absteppen müsste man nicht unbedingt machen. Ich habe mich dafür entschieden, damit die Falten nicht direkt an der Taille aufspringen und so etwas weniger auftragen.

Die genähten Falten, die nun auf der Innenseite des Rockteils liegen, werden flach auf das Rockteil gesteckt und flach gebügelt. Am besten näht man diese auf der Nahtzugabe auf dem Rock fest, das erleichtert das Zusammennähen mit dem Oberteil später.


5. Schrit: den Rock an der hinteren Mitte zusammennähen.

Jetzt ist es fast geschafft. Nur noch die hintere Mitte zusammennähen und fertig ist der Rock.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren! Falls ihr Fragen zu der Anleitung habt, beantworte ich sie euch gerne in den Kommentaren. Ich freue mich aber auch über Anregungen oder Links zu euren Kreationen, bei denen ihr Kellerfalten verarbeitet habt.

Lieben Gruß,

* Julia

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Party Time - Seidenkleid in Magenta

Bald wird es festlich.. Nicht nur die Weihnachtsfeiertage stehen bevor, sondern auch diverse Parties unter anderem Silvester. Die perfekten Anlässe um zu edlen Stoffe zu greifen und schöne Kleider zu nähen.








Dieses Mal habe ich mich für ein Vogue Schnittmuster entschieden. Als Stoffe habe ich eine kräftig leuchtende Seide in Magenta und eine orange-farbene Viskose für das Futter ausgesucht. Ich sage euch.. Ich liebe dieses Kleid, es trägt sich wie eine zweite Haut.

Die Raffungen an der Seite machen dieses Kleid speziell. Auf dem Schnittmustercover von Vogue, kann man die schönen Details des Schnittes gar nicht erkennen. Deswegen würde ich auch statt zu großflächigen Prints wie im Beispiel eher zu Unistoffen raten.

Eigentlich ist das Kleid sehr einfach zu nähen. Trotzdem habe ich mehrere Probemodelle angefertigt. Eine Stelle hat sich als besonders trickreich herausgestellt - der Ausschnitt. Er verlangt zwar keine nähtechnischen Meisterleistungen, aber bei der Passform muss er absolut sitzen. Sonst klafft später alles auf und das Kleid wird untragbar.

Ganz verhindern konnte ich es am Ende trotz mehrerer Anpassungen leider nicht. Da der Seidenstoff selbst mit einer Verstärkung an der Ausschnittkante von alleine nicht stabil genug steht. Aber mit ein paar kleinen Handstichen war auch das gelöst und die Party kann kommen.


* Julia


Verlinkt bei MeMadeMittwoch.

Sonntag, 20. November 2016

Winterflucht nach Mexiko - ein neues Kleid muss her!

Mexiko - ich liebe dieses Land. Mit jeder Reise dorthin ein immer kleines bisschen mehr. Es hat mich sofort bei meinem ersten Besuch in seinen Bann gesogen und nie mehr losgelassen. Deswegen werde ich in diesem Winter der Kälte für einige Wochen den Rücken zu kehren und mich auf den Weg an die Riviera Maya machen – Mexikos karibischer Küste.

 Quelle: Pinterest

Der Gedanke an Urlaub, schöne Erlebnisse und fremde Kulturen versüßt mir gerade nicht nur das mausgraue Herbst- und Winterwetter, sondern bringt gleichzeitig frischen Wind ins Nähzimmer. Ein neues Kleid muss her. Schon seit Tagen stöbere ich durch Pinterest-Boards und Stoffläden, eine meiner liebsten Nebenbeschäftigungen des Nähens. Es wäre ja nicht so, dass ich das sonst nicht auch mache. Aber mit einem Projekt und einer großen Portion Vorfreude, macht es einfach noch doppelt so viel Spaß.




Auf meinem Mexiko Pinterest Board tummeln sich zur Zeit jede Menge Calaveras und üppige Blumen auf bunten Stoffen. Calaveras sind die tanzenden Skelette, die bunt bemalt und überall am „dia de los muertos“ (Allerheiligen) zu sehen sind. Seit Diego Rivera sie in seinem Werk „Sonntagsträumerei in der Alameda“ verewigt hat, besitzen sie Kultstatus und sind in Mexiko nicht mehr wegzudenken. Vor allem an diesem Tag schmücken sie allerlei Torten, Süßkram und ganze Straßenzüge.
Und obwohl der Festtag übersetzt Tag der Toten heißt, ist er Ausdruck der mexikanischen Lebensfreude. Und obwohl dieses Fest „Tag der Toten“ heißt und die Catrinas ein Symbol hierfür, sind sie doch Ausdruck purer Lebensfreude. Denn über den Tod wird in Mexiko gelacht. Dieses Gefühl und die farbenfrohen Motive möchte ich in ein Kleid packen.

 


Die passenden Stoffe würde auf jeden Fall Alexander Henry liefern. Bei ihm gibt es Totenköpfe und bunte Blumen in allen erdenklichen Ausführungen und Stofffarben. Das macht die Entscheidung zwar nicht leichter, aber hier sollte sich etwas Passendes zu finden. Ich glaube die Herausforderung besteht eher darin, das richtige Schnittmuster auszuwählen. So schön die Muster alle sind, ich möchte am Ende ja nicht aussehen wie eine wandelnde 70er Jahre Tapete. ;-)

Welche Schnitte würdet ihr bei graphischen Mustern bevorzugen?

Lieben Gruß,

* Julia



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